Flairbartending

Zurück zur Übersicht

Flairbartending wird im Deutschen auch als Showbarkeeping, Showbartending oder Showmixen bezeichnet. Schon diese Namen machen deutlich, worum es hierbei geht: Im Gegensatz zum ‚Daily Business‘ eines Barkeepers geht es im Flair-Bereich darum, Cocktails auf besonders künstlerische Art und Weise zuzubereiten bzw. die Arbeit an der Bar auf artistische Weise zu präsentieren. Dabei ist das Flair Bartending wiederum in zwei Subdisziplinen aufgeteilt: Showflair und Workingflair.

Showflair

Showflair (engl. exhibition flair) ist die Art von Flairbartending, bei der das Entertainment ganz deutlich im Vordergrund steht und die vornehmlich im Rahmen spezieller Wettbewerbe aufgeführt wird. Um die Flugeigenschaften zu optimieren, werden hierzu meist gering befüllte Flaschen (ca. 4-6cl) verwendet; die Aufstellung des Zubehörs bedarf zudem häufig einer speziellen Vorbereitung. Auf dieser Grundlage werden dafür oft waghalsige Tricks und ausgeklügelte Choreografien mit mehreren Flaschen bzw. Shakern aufgebaut. Zum Üben werden, gerade in den Anfangsstadien, oft Flair Bottles aus Hartplastik verwendet.

Workingflair

Im Kontrast zum Showflair ist Workingflair eine Disziplin, die sich durchaus in die normalen Arbeitsabläufe hinter der Bar einbinden lässt; die Techniken sind darauf ausgelegt, Arbeitsabläufe nicht unnötig zu verlangsamen und neben einer guten Show auch weiterhin einen guten Service bieten zu können. Dafür wird zum Beispiel häufig mit „Flats“ gearbeitet – ein spezieller Wurf, bei dem die Flasche in die Luft befördert wird, ohne sie zu drehen. Dies erzeugt die Illusion einer schwebenden Flasche, ohne das etwas daneben geht.

Zurück zur Übersicht