Geschenkideen zum Valentinstag

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Am 14. Februar ist wieder Valentinstag und der oder die Liebste sollte im Idealfall natürlich ein Geschenk bekommen, das wirklich von Herzen kommt. Aber es ist gar nicht so einfach, das passende Präsent zum Tag der Liebenden zu finden. Dauerbrenner sind beispielsweise Blumen, eine romantische Karte oder ein knuddeliger Teddy – weder besonders originell, noch unser Spezialgebiet.

Wir denken: da geht noch mehr! Deshalb haben wir für euch einige Geschenkideen zum Valentinstag zusammengestellt.

Wie wäre es zum Fest der Verliebten mit einem Cocktail-Set für Hobby-Barkeeper, einem Flaschenöffner mit individuellem Motiv oder einer traditionellen schottischen Whisky-Schale, die mehr als nur das Herz wärmt?! Außerdem unterstützen wir euch mit Tipps für ein romantisches Candle-Light-Dinner und haben ein paar Cocktail-Rezepte zum Valentinstag zusammengetragen.

Individuelle Geschenke zum Valentinstag

In Italien – und zunehmend auch in Deutschland – ist es Brauch, am Valentinstag ein kleines Vorhängeschloss mit den Initialen der Verliebten an eine Brücke zu schließen. Der Schlüssel wird dann ins Wasser geworfen, wodurch die Liebe bis in alle Ewigkeit besiegelt werden soll. So weit, so romantisch. Vielleicht seid ihr diesem Brauch im letzten Jahr schon gefolgt und es muss eine neue Idee her. Oder möchtet ihr einfach etwas Schönes verschenken, das zugleich praktisch ist und jeden Tag an euch erinnert?

Ein Flaschenöffner wird immer benötigt, und wenn er schick aussieht, verschönert er auch noch die Küche. Die professionelle Bar-Version ist der Speedopener. Er passt in die Hosentasche und verfügt über einen Ring, um den Öffner gekonnt um den Finger kreisen zu lassen – in derselben Manier wie ein Westernheld mit seinem Revolver spielt, bevor dieser wieder in den Holster wandert. Auf unseren Speedopenern aus Edelstahl ist noch ausreichend Platz für eure Namen, ein paar Herzen oder ein persönliches Motiv. Eurer Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt und die Umsetzung realisieren unsere Profis für euch!
Eure Flamme trinkt nur gezapftes Bier? Kein Problem, es gibt noch viele weitere Produkte, die individualisierBAR sind – zum Beispiel Bierdeckel, Barstößel, Cocktail-Shaker und alle möglichen Arten von Gläsern.

Originelle Geschenkidee für Verliebte

Unser nächster Geschenk-Tipp ist etwas für verliebte Whisky-Freunde. Der Quaich ist ein traditionelles schottisches Trinkgefäß mit zwei Henkeln.
Die ungewöhnliche Whisky-Schale ist schon seit dem Mittelalter in den Highlands verbreitet und bis heute ein Symbol für Freundschaft und Liebe. Daher war und ist der Whisky-Quaich auch als Hochzeitsgeschenk beliebt. Bevor Gläser industriell hergestellt werden konnten, war der Quaich das wichtigste Trinkgefäß für Whisky. Wer es sich leisten konnte, ließ sich einen kunstvoll geschmückten Quaich anfertigen oder gab ihn als Gastgeschenk weiter. Damit ist ein verzierter Whisky-Quaich aus Glas ein originelles Geschenk für Whisky-Liebhaber – auch unabhängig von ihrem Beziehungsstatus.

Tipps für ein romantisches Candle-Light-Dinner

Ein selbst gekochtes Candle-Light-Dinner ist ein persönliches und romantisches Geschenk zum Valentinstag; Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Besonders schön wird der Abend zu zweit mit stilvollen Accessoires für den gedeckten Tisch. Unverzichtbar sind dabei natürlich Sektgläser zum Anstoßen. Achtet darauf, dass eure Gläser für Sekt oder Champagner einen Moussierpunkt haben. Das ist ein kleiner Punkt unten im Kelch, der dafür sorgt, dass die Sektperlen wie an einer Schnur nach oben steigen. Das ist ein Hingucker und macht sich übrigens auch gut im Insta-Status!

Sekt und Champagner sollten immer gekühlt genossen werden, deshalb ist ein Sekt- und Champagnerkühler bei eurem aufwändigen Dinner Pflicht. Es gibt sie ganz schlicht aus Edelstahl, aber auch in auffälligen Farben oder trendigen Kupfertönen. Unbedingt rechtzeitig daran denken, ausreichend Crushed Ice im Tiefkühler zu bunkern, oder Eiswürfel zu produzieren.

Neben den namensgebenden Kerzen sind zum Candle-Light-Dinner auch Blumen ein schmuckes Accessoire auf dem Tisch. Es muss nicht gleich ein ganzer Strauß sein, denn weniger ist manchmal mehr und so kann schon eine einzelne Rose bezaubern. Steckt die Blume der Liebe einfach in eine (natürlich leere) Weinflasche und fertig ist der blumige Tischschmuck.

Ein Cocktail zum Valentinstag

Abgerundet wird der romantische Abend mit einem selbstgemachten Cocktail zum Valentinstag (auf Wunsch auch in der alkoholfreien Variante). Voraussetzung ist natürlich, dass ihr das nötige Equipment zuhause habt. Für einige Cocktails reichen Gläser, Trinkhalme und ein Löffel zum Verrühren. Viel mehr Spaß macht das Cocktailmixen aber mit dem passenden Barzubehör wie Cocktailshaker, Strainer und Barlöffel. Ein Cocktail-Set mit allen nützlichen Bartools ist eine praktische Geschenkidee für Cocktail-Neulinge bis zu professionellen Mixologen.

Und dann kann es losgehen. Probiert doch mal eines unserer Cocktailrezepte zum Valentinstag aus!

Sea of Love
8cl Champagner
1cl weißer Rum
2cl Kokosnusslikör
2cl Erdbeerpüree
Zubereitung: Alle Zutaten im Mixer mit Crushed Ice frappieren. Wer keinen Mixer besitzt, schüttelt alle Zutaten im Cocktailshaker gründlich durch. Anschließend in ein hohes Glas gießen und mit einer Erdbeere garnieren.

Sex on the Beach
4cl Vodka
2cl Pfirsichlikör
6cl Cranberry-Saft
6cl Orangensaft
Zubereitung: Alle Zutaten im Shaker mit Eiswürfeln mixen. Ein Cocktailglas mit Crushed Ice füllen und den Drink in das Glas abseihen. Als Deko auf dem Glasrand machen sich eine Scheibe Orange oder Sternfrucht gut.

Apple Rose Mocktail (alkoholfrei)
3cl alkoholfreier Sekt
1cl Rosensirup
2cl Apfelsaft
1cl Zitronensaft
2 Zitronenscheiben (dünn)
Mineralwasser (zum Auffüllen)
Zubereitung: Den Glasrand mit einer Zitronenscheibe anfeuchten und in Zucker tunken, damit ein schöner Zuckerrand entsteht. Anschließend einige Eiwürfel zusammen mit den beiden Zitronenscheiben ins Glas geben und Rosensirup, Apfelsaft und Zitronensaft einfüllen. Alles gut verrühren und am Ende mit dem alkoholfreien Sekt auffüllen.

Unser Guide zum Thema Zitrusfrüchte

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Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten, Orangen oder Grapefruits sind aus der Bar nicht wegzudenken – ob man sie auspresst und ihren Saft zum Mixen verwendet, den Drink mit ätherischen Ölen oder Zesten aufpeppen möchte oder einfach zu Dekorationszwecken ein bisschen Obst ins Glas geben will. Wie bei allen frischen Zutaten ist dabei natürlich ganz besonders auf die Qualität zu achten – was es ansonsten über den Umgang mit Zitrusfrüchten zu lernen gibt, möchten wir in diesem Blogbeitrag erläutern.

Cocktailglas mit Zitronen

Was sollte man beim Einkauf von Zitrusfrüchten beachten?

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Doch manchmal… ist es Wachs. Wer die falschen Früchte kauft, steht eigentlich von Anfang an auf verlorenem Posten – alle Sorgfalt bei der Verarbeitung nützt da auch nicht mehr viel.

In erster Linie sollten Sie beim Einkauf darauf achten, keine Früchte mit Druckstellen oder Beschädigungen mitzunehmen – diese werden mit großer Wahrscheinlichkeit schneller schlecht und können dabei später auch eigentlich „gesunde“ Früchte in Mitleidenschaft ziehen.

Am Besten: Bio!

Zitrusfrüchte mit Minze und BarwareUnser grundsätzlicher Rat lautet: Vor allem bei Früchten, deren Schale in Berührung mit dem Endprodukt kommt stets zu (unbehandelten) Bio-Produkten greifen! Für Caipirinhas, Mojitos und Co. sollten Sie niemals etwas anderes in Erwägung ziehen, da die Früchte hier in großer Menge und mitsamt Schale im Gästeglas landen.

Zitrusfrüchte aus konventionellem Anbau sind in aller Regel gespritzt – und auf die Frage nach Pestiziden im Cocktail würde wohl jeder Gast dankend abwinken. Auch bei Früchten, die lediglich zum Auspressen gedacht sind würden wir deshalb zu Bio-Produkten raten, da hierbei unvermeidlich auch Druck auf die (schadstoffbelastete) Schale ausgeübt wird.

Bio vs. „unbehandelt“

Die bloße Kennzeichnung „unbehandelt“ ist unseres Erachtens irreführend und bedeutet lediglich, dass die Frucht nach der Ernte nicht weiter mit Chemikalien konserviert wurde. Beim Anbau wurden auch diese Früchte in aller Regel gespritzt!

Gewachste vs. ungewachste Früchte

Viele Früchte verfügen über eine (mehr oder weniger stark ausgeprägte) natürliche Wachsschicht. Da diese im Verarbeitungsprozess verloren geht, wird nicht selten eine neue Wachsschicht aufgetragen, um die Früchte länger haltbar zu machen und sie vor Austrocknung und Verschmutzung zu bewahren.

Zitrusfrüchte im CocktailglasDas „künstliche Wachsen“ von Zitrusfrüchten mit Bienenwachs (E901), Candelillawachs (E902), Carnaubawachs (E903) oder Schellack (E904) ist in der EU erlaubt (Quellen: 1, 2). Doch auch wenn das Wachs nach Expertenmeinung im Körper keinen Schaden anrichtet, können andere (Schad-)Stoffe darin eingeschlossen sein; zum Beispiel Abgase oder Pestizide.

Wenn es Ihnen speziell um die Öle aus der Fruchtschale geht, sollten Sie zudem tunlichst zu ungewachsten Früchten greifen – dass man diese aus der Zeste einer gewachsten Frucht nur schwer herausgedrückt kriegt, liegt ja auf der Hand.

Die richtige Lagerung von Zitrusfrüchten

Am unschuldigen Ratschlag „kühl lagern“ scheiden sich die Geister. Doch gehören Zitrusfrüchte in den Kühlschrank? Von unserer Seite aus gibt es da ein entschiedenes „nein“! Zwar ist das Gemüsefach eines moderat eingestellten (!) Kühlschranks schon akzeptabel – an sich mögen Zitrusfrüchte die Kälte jedoch nicht (Stichwort: Aromaverlust!) oder drohen durch die Feuchtigkeit im Kühlschrank gar schneller zu schimmeln.

Zitrone und andere ZutatenIdealer Lagerplatz ist dagegen ein leicht kühler, trockener und vor allem luftiger Ort. Wer also eine Speisekammer sein eigen nennen darf, hat hier besonders großes Glück. Die Zitrusfrüchte sollten am besten getrennt von anderem Obst oder Gemüse (das betrifft vor allen Dingen alles, was das Reifegas Ethylen abgibt) mit ausreichend Zwischenräumen in einer flachen Schale oder noch besser einem offenen Obstkorb aufbewahrt und idealerweise täglich auf weiche Stellen und Schimmelbefall kontrolliert werden. Zitronen, Limetten, Grapefruits und Orangen sollten sich so – insofern sie relativ frisch gekauft wurden – mindestens eine Woche lang halten.

Zitrusfrüchte auspressen ist kein Bizepstraining!

Beim Pressen – egal ob mit der Mexican Elbow oder bspw. einer elektrischen Presse – ist darauf zu achten, dass Sie nicht zu viel Kraft anwenden. Warum? Nun, Zitrusfrüchte bestehen neben dem Fruchtfleisch aus einer äußeren und inneren Schale (Exokarp und Mesokarp). Während das Fruchtfleisch frisch und angenehm sauer ist, enthalten die Schale und vor allem das weiße Mesokarp Bitterstoffe. Also geben Sie sich lieber mit einer etwas geringeren Saftausbeute zufrieden, um den Geschmack nicht unnötig zu trüben.

Moscow Mule mit ZitrusfrüchtenWas die Verwendung des Saftes angeht, gibt es wieder mindestens zwei Meinungen: Die Einen vertreten die Position, dass frisch immer am besten ist – die Anderen, dass es durchaus vorteilhaft sein kann, den Saft etwas stehen zu lassen. Sicher ist, dass Orangensaft sofort verwendet werden sollte; bei Zitronen und Limetten finden wir persönlich den Saft nach 4-6 Stunden am angenehmsten, bei Grapefruits sollen sogar 1-3 Tage Lagerung noch zu Verbesserungen im Geschmack führen. Da Geschmäcker verschieden sind, sollte dies aber am besten jeder für sich ausprobieren. Ob der Saft nach dem Pressen durch ein Sieb bzw. einen Feinstrainer gefiltert wird, ist natürlich auch jedem selbst überlassen.

Vino Mezcal de Tequila: 3 Gründe warum Tequila mehr Aufmerksamkeit verdient

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Gastbeitrag von tequiladealer.de (Mai 2018): Beim Thema Tequila reichen die Meinungen weit auseinander. Ob jung oder alt, Frau oder Mann: Vielfältige Vorbehalte gehören zum Alltag eines jeden Tequila-Apostels. Nehmen wir uns das zum Anlass, dem Agavenbrand einmal näher auf den Grund zu gehen und diese weit unterschätzte Spirituose von ihrer sonnengereiften Seite (der Agave) zu beleuchten. Hier 3 gute Gründe, Tequila nicht nur auf ein einziges Ritual zu reduzieren.
Vergessen wir mal Salz und Zitrone. Vergessen wir mal alle Erinnerungen an großes Unwohlsein in Folge. Denn das alles hat mit echter mexikanischer Tradition nichts am Hut!

Ortsschild der Stadt Tequila

1. Originalität: Vino Mezcal de Tequila.

Tequila ist nicht gleich Tequila. Dennoch haben alle Variationen in jedem Fall eines gemeinsam: Den Ursprung in Mexiko. Die streng regulierte Ursprungskennzeichnung umfasst 5 mexikanische Bundesstaaten. Die Hauptregion ist Jalisco mit der Hauptstadt Guadalajara, nicht weit entfernt von der Stadt Tequila, gelegen am Fuße des gleichnamigen Vulkans. Hier begannen Spanier im 16. Jahrhundert damit, das leicht alkoholische Agavengetränk Pulque zu destillieren – und nannten es in Anlehnung an die Sprache der indigenen Völker Vino Mezcal  („Mezcal“ ≅ gekochte Agave). Ein „Vino Mezcal de Tequila“ kennzeichnete dementsprechend Agavenbrände aus der Region rund um die Stadt Tequila. Im 18. Jahrhundert wurde zur Vereinfachung der Name von „Vino Mezcal de Tequila“ auf „Tequila“ reduziert.

Kirche in Tequila

2. Qualität: „100% de Agave“ entscheidet.

Tequila ist ein zweifach destillierter Agavenbrand aus gekochten und fermentierten Herzen der Weber-Agave (Agave tequilana). Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist die Kennzeichnung „100% de Agave“. Das heißt: Im Herstellungsprozess wird nur Zucker der Agave verwendet. Im Unterschied muss ein „Mixto“ nur mindestens 51% des Zuckers zur Alkoholproduktion aus Agaven enthalten. Der Rest kann durch Fremdzucker ergänzt werden. Neben diesen Kategorien unterscheidet man nach der Länge der Reifung in Eichenholzfässern. Es gibt folgende Klassen: Blanco/Silver (keine Reifung), Reposado (mind. 2 Monate Reifung), Añejo (mind. 1 Jahr Reifung) und Extra-Añejo (mind. 3 Jahre Reifung). Feinschmecker erkennen ebenfalls Unterschiede zwischen der Herkunft der Agaven, bspw. je nachdem ob diese von Feldern der Lowlands oder der Highlands stammen. Durch die intensivere Sonnenbestrahlung der Agaven in den Highlands schmeckt man hier gereiftere, fruchtigere Aromen heraus.

Agavenfeld

3. Kultur & Genuss: Mexikanische Lebensfreude.

Tequila ist als Nationalgetränk untrennbar mit der mexikanischen Geschichte verbunden. Weder Verbot, noch Unabhängigkeitskrieg oder Diktatur vermochten das zu ändern. Heute gehört die Spirituose fest zur mexikanischen Kultur und wird auf viele Arten und Weisen im Lebensalltag kultiviert. Der Genuss ist dabei eine Frage der Tradition, des Stils und am Ende immer auch des persönlichen Geschmacks. Ob also als Shot (mit oder ohne Limette), nebst einer würzigen Sangrita oder in einem Drink bzw. Cocktail, es gibt viele Möglichkeiten einen guten Tequila zu verkosten. In Mexiko sind der Charro Negro und die Paloma die beliebtesten Tequila-Drinks. Einen Charro Negro mixt man mit Cola und einem Schuss Limettensaft. Für einen Paloma nimmt man eine Grapefruit-Limonade und ebenfalls einen Schuss Limettensaft.

Mexikaner auf Parkbank

Tequila hat unserem Fazit nach viel mehr Beachtung verdient – und bleibt gleichzeitig gerade dadurch ein echter Geheimtipp und sicherer Augenöffner auf jeder Feierlichkeit. Man kann gespannt sein, ob und wie sich die Spirituose ähnlich den USA auch hierzulande durchsetzen wird. Vielleicht eine Frage der Zeit. Und der Vorreiter. Für uns steht jedenfalls fest: Tequila gehört zu jedem guten Fest.

Alles weitere rund ums Thema Tequila erfahren Sie auf der Seite unseres Gastautors:
tequiladealer.de

Kräuter frisch halten – mit Vorratsdosen von Lock & Lock

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Wer eine ansprechende Cocktailkarte gestalten will, der muss dafür zuweilen einen ganzen Kräutergarten vorrätig haben. Die Minze im Mojito mag im Sommer der prominenteste Vertreter sein – doch mit Basilikum, Rosmarin oder Thymian gesellen sich immer mehr Zutaten hinzu, die genau so auf den Einkaufszettel einer Küche gehören. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Kräuter für die Bar am besten lagern sollten: In Vorratsdosen von Lock & Lock.

Minze, Basilikum und Rosmarin in Lock & Lock Vorratsdosen

Thymian lässt sich beispielsweise mit Bourbon, etwas Sirup und Angostura-Bitter zu einem erfrischend anderen Old Fashioned  kombinieren. Basilikum ist die entscheidende Zutat im Gin Basil Twist, scherzhaft Gin Pesto genannt. Und Rosmarinzweige werden Sie im Sommer aus jedem zweiten Cocktail fischen.

Doch wie auch in der Küche zählt: Der Drink steht und fällt mit der Qualität seiner Zutaten. Und wer frische Kräuter verwenden will, muss sich dafür zwangsweise auch mit deren Lagerung auseinandersetzen.

So viel Vorweg: Unserer Erfahrung nach ist die beste Methode zur Aufbewahrung frischer Kräuter, diese in Frischhalteboxen in den Kühlschrank zu stellen.

Ingwer, Zitrone, Minze und getrocknete Orangen in Lock & Lock Vorratsboxen

Die Multifunktionsboxen von Lock & Lock sind deshalb eine besonders gute Wahl, weil sie im Gegensatz zu den meisten handelsüblichen Vorratsdosen über einen patentierten, luft- und wasserdichten Verschluss verfügen. Neben vier Sicherheitsverschlüssen ist es vor allem die Silikon-Doppelkammer-Dichtung, welche die hermetische Versiegelung ermöglicht und damit in der Praxis den entscheidenden Vorteil liefert. Dabei sparen Sie im Gegensatz zu Hilfsmitteln wie Papiertüchern, Plastikfolie und Gummibändern auch noch Arbeit und Abfall.

Lebensmittel bleiben länger frisch; Aromen bleiben einerseits lange erhalten, breiten sich andererseits nicht im Kühlschrank aus oder vermischen sich gar. Dank der Elastizität des Rings schließen die Lock & Lock Boxen auch nach längerem Gebrauch noch sicher. Sie sind darüber hinaus für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet und können für andere Zwecke auch in die Mikrowelle gegeben oder bis -20°C eingefroren werden.

Wichtig: Bei der Lagerung Ihrer (Bar-)Kräuter im Kühlschrank sollten die einzelnen Stängel und Blätter nicht vollständig ihr Wasser verlieren. Wir empfehlen daher, die Kräuter vor der Lagerung kurz zu befeuchten und anschließend leicht abzutupfen!

Kaffee trifft Longdrink: Gin Tonic Coffee und Cold Brew Gin Tonic!

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Gin Tonic wurde lange Zeit wie eine Art Heiliger Gral behandelt. Nur die wenigsten Barkeeper trauten sich, den ikonischen Highball zu verändern – abgesehen natürlich von der Kombination verschiedener Gin- und Tonic-Marken sowie deren Mischverhältnis. Frischen Wind brachten schließlich die Innovationen der spanischen Barszene, die wir Ihnen bereits in einem früheren Blogbeitrag vorgestellt haben. Nach den Köchen meldeten sich in den letzten Jahren auch die Baristi zu Wort; sie hatten zwei Drinks im Gepäck, die den schwierigen Balanceakt zwischen Wachmacher und Party-Drink mit Bravour meistern: Gin Tonic Coffee  & Cold Brew Gin Tonic !

Zutaten für den Gin Tonic Coffee: Tanqueray, Elephant Gin, Thomas Henry und Schweppes Dry Tonic Water

Auch als Pärchen ein Erfolg: Espresso Tonic

Espresso-Shot aus unserer Gastroback-Siebträgermaschine

Doch bevor wir uns dem (zugegebenermaßen nicht ganz  so einfachen) Balanceakt zwischen den drei Zutaten widmen, möchten wir zunächst mit dem eigentlich jüngsten Rezept einsteigen: Espresso Tonic!

Dieser „alkoholfreie Longdrink“ eroberte erst letzten Sommer im Sturm das Internet und die sozialen Medien – und das obwohl sein Geheimnis lediglich in der Symbiose von Tonic Water und Espresso liegt!

Einfach ein Gästeglas mit Eiswürfeln befüllen und mit ca. 200ml Tonic Water Ihrer Wahl auffüllen. Kurz warten bis es ausgesprudelt hat und im Anschluss möglichst schnell, aber behutsam den frisch aufgebrühten Espresso dazugeben, damit dieser sich auf der Oberfläche absetzt und nichts überläuft. Um den Drink zu schichten können Sie den Kaffee bei allen Rezepten auch vorsichtig über den Rücken eines Barlöffels in das Glas laufen lassen.

Die Königsdisziplin: Cold Brew Gin Tonic

Cold Brew Gin Tonic mit Tanqueray No. Ten und Tonic Water von Thomas Henry

Bevor der Espresso Tonic letztes Jahr erstmals große Wellen schlug, war die Symbiose von Gin Tonic und Kaffee aber vor allem mit einem anderen Hype verknüpft: Kaltem Kaffee! Unter dem englischen Namen Cold Brew  weckt dieser heutzutage längst keine schlechten Assoziationen mehr, sondern ist zu einem internationalen Trend avanciert! Dazu wird gemahlener Kaffee – beispielsweise in einer French Press – in zim­mer­warmes Wasser gegeben und anschließend etwa 12 – 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Verdichtete Aromen auf der einen sowie weniger Säuren und Bitterstoffe auf der anderen Seite – das sind die Hauptvorzüge des Cold Brew Verfahrens. Die zeitintensive, kalte Extraktion des Kaffees ist jedoch auch die Krux bei diesem Rezept. Wer Cold Brew Gin Tonic servieren will, der muss schon mal einen ganzen Tag für die Vorbereitung einberechnen. Einsteiger sollten sich zudem ein wenig in das Thema einlesen und Geduld für Experimente mitbringen. Doch die lohnen sich bestimmt: Die Kombination aus Longdrink und mildem, aromatischem Cold Brew ist nicht umsonst so eine Erfolgsstory geworden.

Longdrink küsst Heißgetränk: Gin Tonic Coffee

Gin Tonic Coffee mit Thomas Henry Tonic Water und Elephant Gin

Der Gin Tonic Coffee wurde im Gegensatz zu den anderen beiden Rezepten in diesem Artikel von der Internet-Community eher stiefmütterlich behandelt – ganz zu unrecht, wie wir finden!

Im Rahmen des weltweiten Hypes um Cold Brew Kaffee wundert es uns aber ehrlich gesagt nur wenig, dass nach unseren Recherchen eine überwältigende Mehrheit aller Rezepte auf Cold Brew aufbauen.

Gin Tonic Coffee wird jedoch nicht mit kaltem Kaffee, sondern mit einem frisch aufgebrühten Espresso-Shot zubereitet. Dabei geht man nach einer Methode vor, die wir Ihnen so ähnlich auch schon in unserem Artikel zum Thema „Home-made Iced Tea“ vorgestellt haben: Der Espresso wird möglichst rasch nach dem Aufbrühen in den eiskalten Longdrink gegeben, um ihn schnell abzukühlen. So frisch gebrüht bringt er dabei seine ganz eigene Palette an Aromen mit; diese sind vielleicht weniger mild und zurückhaltend als bei einem Cold Brew, aber ergänzen sich wunderbar mit Gin und Tonic!

Tipps für die Praxis

Sowohl Gin als auch Tonic Water sind geschmacklich vor allem durch die enthaltenen Botanicals  (engl. ≈ pflanzliche Extrakte) geprägt. Die verschiedenen Hersteller verwenden dabei jeweils ihre ganz eigenen Rezepte, sodass es bei der Abstimmung der Auswahl vor allem auf Ihren Geschmackssinn sowie Ihr Gespühr für die Wechselswirkung zwischen verschiedenen Geschmacksnoten ankommt.

Im Gegensatz zum „regulären“ Gin Tonic müssen Gin und Tonic Water jedoch nicht bloß untereinander gut harmonieren – sondern auch noch mit den Aromen des jeweiligen Espresso bzw. Cold Brew! Fragen Sie einen Barista: Mahlgrad, Brühverfahren, Brühzeit und -temperatur… Allein Auswahl und Menge des Kaffees ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden!

Gin Tonic Coffee und Cold Brew Gin Tonic mit Zutaten

Experimente sind also ohnehin unumgänglich – sowohl für Gin Tonic Coffee als auch für Cold Brew Gin Tonic würden wir Ihnen von daher dieselben Richtwerte mit auf den Weg geben:

  • 2-4 cl Gin
  • 10 cl Tonic Water
  • 2 cl Espresso bzw. Cold Brew

Zunächst Gin und Tonic Water ins mit ausreichend Eis gefüllte Gästeglas geben. Anschließend Cold Brew oder frisch aufgebrühten Espresso-Shot vorsichtig über den Rücken eines Löffels laufen lassen, um den Drink zu schichten.

Goldene Bartools zu Weihnachten

Katgeorien Blog |Veröffentlicht am

Klar – zu Weihnachten soll es etwas ganz Besonderes sein. Passend zur bereits allgegenwärtigen Weihnachts-Deko möchten wir das Spotlight daher rechtzeitig zum 3. Advent auf ein paar goldene Bartools richten. Schon die drei heiligen Könige brachten dem Christkind neben Myrrhe und Weihrauch auch Kostbarkeiten aus Gold; warum also mit dieser noblen Tradition brechen?! Stellen Sie Ihren Liebsten doch ein persönliches Set aus goldfarbenen Bartools zusammen; gerade im Kerzenlicht vorm farbenfrohen Weihnachtsbaum sorgen diese ganz sicher für Begeisterung!

Besonders hervorheben möchten wir einerseits den eleganten Bell-Jigger: Er wirkt beinahe wie die Miniatur-Version eines edlen Kelchs und glänzt selbst zwischen Omas goldener Weihnachtsdeko! Da auf der Innenseite gleich 6 verschiedene Skalierungen eingraviert sind, ist der Bell-Jigger zudem ein besonders vielseitiges Barmaß.

Daneben möchten wir noch darauf hinweisen, dass sich der Boston Shaker und Speedshaker kombinieren und somit auch als Tin-in-Tin Shaker verwenden lassen!

Sind Sie ansonsten noch auf der Suche nach ein paar leckeren Drinks für die Weihnachtszeit?! Versuchen Sie es doch mal mit diesen vitalisierenden Kaffee-Cocktails, die wir Ihnen bereits vor ein paar Wochen vorgestellt haben. Ansonsten laden wir Sie gerne ein, auf der Suche nach weiteren Angeboten in unserem Shop zu stöbernbeachten Sie dabei auch unsere Angebote!

Einen schönen 3. Advent wünscht

Ihr Barstuff-Team

Vintage Style Bartools – jetzt im Shop!

Katgeorien Blog, Neu eingetroffen |Veröffentlicht am

Trends entwickeln sich nicht stetig nach vorn – schließlich kann man das Rad nicht ständig neu erfinden! Manchmal sind es gerade Rückbezüge auf die Vergangenheit, welche den Style einer neuen Generation prägen. Der „Vintage Style“ boomt derzeit in zahlreichen Branchen: Kleidungsstücke, Möbel – selbst neuwertige Musikinstrumente werden nach der Herstellung vorsätzlich ramponiert, um ihnen den begehrten „Used Look“ zu verpassen. Auch viele Bars spielen mit dieser Retro-Ästhetik: Derbe, antik anmutende Tresen und alte Cocktailsessel statt Neuware aus dem Möbelhaus.

Genware Vintage Style Bar Tools (Strainer, Jigger und Shaker)

Eine sinnvolle Ergänzung für das Handwerkszeug aller Retro-Liebhaber haben wir daher noch rechtzeitig zu Weihnachten in unser Sortiment aufgenommen: Die Rede ist von qualitativen Vintage Style Bartools. Diese Werkzeuge werden aus Edelstahl gefertigt und erfüllen von daher problemlos die Ansprüche einer modernen, professionellen Arbeitsumgebung – selbst die Reinigung im Geschirrspüler stellt kein Problem dar.

Der Vintage Steel  Look sorgt darüber hinaus für den Style-Faktor: Diese Bartools sehen aus, als wären sie aus altem Stahl gefertigt und passen damit vor allem besonders gut in Clubs mit einem entsprechenden Retro-Vibe. Solche Etablissements werden heute im englischen Sprachraum gern als „Speakeasy“-Bars betitelt; eine Anspielung an das Amerika der 1920er und die Zeit der Prohibition. Und tatsächlich fängt dieser Begriff das Flair der Vintage Style Bartools mit ihrem stylishen Used Look ideal ein. Die Serie umfasst folgende Produkte:

  • Jigger in zwei verschiedenen Größen (20/40 bzw. 25/50ml Volumen);
  • jeweils einen Hawthorne– und einen Julep-Strainer;
  • einen Boston Shaker mit 700ml Volumen;
  • einen Tin in Tin Shaker
  • sowie einen Speedshaker (18cl).

Dieser Variantenreichtum ermöglicht es Ihnen, die Auswahl an die Vorlieben Ihrer Freunde oder Verwandten anzupassen und ihnen auf Wunsch ein individuelles, gut abgestimmtes Set von Vintage Style Bartools unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Wir wünschen Ihnen kreative Momente mit unseren neuen Tools!

Ihr Barstuff-Team

Kaffee-Cocktails für die dunklen Jahreszeiten

Katgeorien Blog |Veröffentlicht am

Monins unerschöpfliches Sirup-Sortiment hält für jeden Anlass etwas bereit. Während sommerliche Cocktails meist eher auf frisch gepressten Säften und exotischen Aromen aufbauen, finden sich speziell für die kälteren Jahreszeiten jedoch ein paar ganz besondere Geheimwaffen unter den mehr als 100 Sorten. Damit lassen sich Drinks mixen, die auch in der alkoholfreien Variante Schwung in die grauen Tage bringen: Die Rede ist von Kaffee-Cocktails – einem der besten Gründe, sich auf das letzte Quartal zu freuen.

Kerzenpyramide mit Monin-Saucen

Achtung: Bei diesen Drinks handelt es sich nicht ausschließlich um Hot Drinks à la Irish Coffee – der Kaffee bzw. Espresso wird zwar ganz normal aufgebrüht, kommt bei einigen Rezepten jedoch auch mal in den Shaker, wo er kalt gemixt wird. Dadurch sind Kaffee-Cocktails eine Art Mischung aus Wachmacher und Club-Longdrink; in etwa vergleichbar mit dem ikonischen White Russian wie ihn The Big Lebowski  berühmt gemacht hat. Die Verwendung echten Kaffees bringt unsere Kaffee-Cocktails jedoch auf ein ganz neues Level, da der Koffeeingehalt um einiges höher ausfällt – dadurch kann man den Alkohol getrost weglassen. Je nach Geschmack ist ein Schüsschen  natürlich durchaus erlaubt… Handeln Sie verantwortungsvoll und nach eigenem Ermessen!

Wir haben Ihnen unsere vier Favoriten unter den Kaffee-Cocktails zusammengestellt; drei davon sind alkoholfrei – ein Drink ist eine Art kalt geschüttelter Bruder des Irish Coffee und enthält Whisky. Mit diesen Anstößen können Sie sich langsam an Ihr persönliches Lieblingsrezept herantasten:

Salted Caramel Latte

Salted Caramel latte

2 cl Monin Salted Caramel Sauce
15 cl Milch
3 cl Espresso

Den Sirup in ein Glas oder eine Tasse Ihrer Wahl geben. Milch aufschäumen und dazugeben – anschließend 1 1/2 Espresso-Shots darübergießen.

 

Iced Maple Spice Shaker

4 cl Monin Maple Spice Sirup
6 cl Espresso
3 cl Süße Sahne
3 cl Milch
Eis

Zutaten in der angegebenen Reihenfolge mit ausreichend Eis in einen Shaker geben. Kräftig und ausgiebig schütteln bis der Drink schaumig wird. In ein großes und dickwandiges Trinkglas mit Eis geben und garnieren – fertig!

Winter Irish CoffeeWinter Spice Irish Coffee

2 cl Monin Winter Spice Sirup
3 cl Whisky
6 cl Süße Sahne
10 cl gebrühter Kaffee
Eis

Whisky und Sirup zunächst zusammen mit Dampf erhitzen und anschließend in ein Irish Coffee Glas geben. Kaffee dazugießen und die Sahne separat ohne Eis schütteln; danach vorsichtig toppen. Nach Wunsch garnieren und servieren!

Iced Pumpkin White Mocha

2 cl Monin Pumpkin Spice Sirup
2 cl Monin White Chocolate Soße
2 Shots Espresso
7 cl Süße Sahne
7 cl Milch
Eis

Die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in den Shaker geben. Kräftig schütteln, um alles gut durchzumischen und ins mit Eis gefüllte Gästeglas geben. Als Garnitur empfehlen wir Schlagsahne und dunkle Schokoladensauce.

Kaffee-Cocktail mit Saucen von Monin

Unter dem Artikel finden Sie wie gewohnt die passenden Zutaten; darüber hinaus haben wir Ihnen eine Auswahl an interessanten Gläsern für diese doch recht spezielle Nische der Cocktailwelt zusammengestellt. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren!

Ihr Barstuff-Team

Still a thing: Smoked Cocktails!

Katgeorien Blog |Veröffentlicht am

Irgendwann musste es ja so kommen. Wenn gefühlt jeder Ihrer Nachbarn einen Smoker so groß wie einen Monstertruck auf dem Balkon stehen hat und wirklich ALLES schon einmal durchgesmoked wurde: Selbstverständlich der Thunfisch, das T-Bone Steak, Paprikaspieße, der komplette Obstsalat samt Schale und Besteck…
Spätestens dann stellt sich die Frage, wie man die normalerweise eher flüchtigen Raucharomen auch sinnvoll ins Glas bringt. Unser Input zum Thema „Smoked Cocktails“.

Glaswürfel räuchern im Einweckglas

Nahezu jeder, der mal einen guten Whisky in Verbindung mit einer Zigarre genossen hat, kann das besondere Geschmackserlebnis à la Herrensalon bestätigen. Die magische Verbindung dieser beiden unterschiedlichen Aggregatzustände ist ein wahres Erlebnis. Rauch hat die Fähigkeit Aromen hervorzuheben, abzumildern und zu verändern. Whisky läuft im Zusammenhang mit Zigarrenaroma plötzlich am Gaumen herab wie süßer Mokka vor einem Sonnenuntergang.

Und deshalb war es auch nur eine Frage der Zeit bis es das Smoken als allseits anerkannte Mixtechnik in die Bars geschafft hat. Die logische Symbiose von Rauch und Drink heißt: Smoked Cocktails!
Ihren Ursprung hat diese Kategorie dem Mythos nach in einer New Yorker Bar, wo ein Mann namens Eben Freeman 2008 auf die Idee kam, Cola zu räuchern, um mithilfe des gewonnenen Sirups einen Smoky Jacky Cola Twist zu kreieren. Damit begründete er einen inzwischen nicht mehr so ganz experimentellen Trend, der bis heute anhält.

Ein Smoked Cocktail macht nicht nur geschmacklich mächtig Eindruck, sondern kann auch ein visuelles Erlebnis sein – je nach Herstellungs- und Servierverfahren. Im Netz und in Büchern gibt es hierzu unterschiedlichste Techniken zu entdecken, von denen wir die geläufigsten hier im Blog kurz vorstellen wollen. Abgesehen von abweichenden Techniken wird auch gerne mit verschiedenen ‚Brennstoffen‘ experimentiert. In Verbindung mit unterschiedlichen Zutaten können hierbei interessante und mitunter unerwartete Geschmackserlebnisse entstehen. Angezündet werden nicht nur Edelhölzer, sondern auch Gewürze, Gräser und Harze.

Sages "The Smoking Gun Pro"

Nicht besonders beliebt bleiben Haare und Interieur jeglicher Art. Deshalb wollen wir an dieser Stelle einen kleinen Warnhinweis aussprechen: Bei den vielen Möglichkeiten des Smokens gibt es auch einige recht wagemutige Handgriffe, die wir aus Brandschutzgründen eigentlich nicht gutheißen können. Bitte beachten Sie stets die Warnhinweise Ihres gesunden Verstandes und halten Sie sich an allgemeingültige Brandschutzregeln. Wie auch für Alkohol gilt: Das ist kein Spielzeug für Kinder; verhalten Sie sich dementsprechend!

Die gefahrlosesten Arten, um in den Genuss von Raucharomen zu kommen, liegen ansonsten bereits in flüssiger Form vor. Bekannt ist zum Beispiel Mezcal, ein mexikanisches Destillat aus geräucherter Agave (derselben Pflanze, die auch als Grundstoff für Tequila dient). Eine Ahnung von Raucharomen findet sich weiterhin bereits in einem Glas guten, puren Scotchs. Außerdem gibt es konzentrierte Raucharomen in flüssiger Form zu kaufen – bekannt sind diese unter Namen wie Liquid Smoke, Flüssigrauch oder flüssiger Rauch. Wer also Rauch kosten will ohne dabei viel Rauch zu machen, kann sich weitere Experimente sparen. Doch wie es mit Aromen so ist: Wer sich Purist schimpft, zieht den ‚Real Deal‘ vor.

Und noch ein Tipp: Wenn Sie in Ihrer gut sortierten Küche stöbern, finden Sie dort vielleicht „Pimentón de la Vera“ – ein spanisches, geräuchertes Paprikapulver, welches schon in kleinen Dosen einen intensiven Geschmack entwickelt; beispielsweise auch in einem Manhattan…

Im Folgenden möchten wir Ihnen nun kurz die drei wichtigsten Techniken zum Smoken von Cocktails vorstellen:

Infusion

Um den Cocktail direkt mit dem begehrten aber flüchtigen Rauch zu aromatisieren, muss schon etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen werden. Auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, von denen die Meisten jedoch spezielles Equipment erfordern. Meist wird hierzu eine Smoking Gun benutzt. Diese hat den Vorteil, dass damit in einer Bar sehr kontrolliert und zielgerichtet gearbeitet werden kann, ohne gleich „die ganze Bude einzuräuchern“.
Möglich ist das Räuchern des Drinks bspw. direkt im Glas, im Shaker oder in einer Flasche.

Cocktailschale mit Rauch aus der Smoking Gun

Viele Mixologen greifen jedoch auch auf spezielle Gefäße oder gar Laborzubehör zurück. Um den Rauch nach dem Einfüllen an Ort und Stelle zu halten, sollte das Gefäß oder seine Öffnung je nach Möglichkeit abgedeckt werden. Bei einer Flasche bietet sich natürlich der Flaschenverschluss an, bei einem Glas kann mit Frischhaltefolie oder einem flachen Teller improvisiert werden. Visuell besonders ansprechend sind spezielle Glasglocken, welche auch eine Aussparung für den Schlauch der Smoking Gun besitzen, über den man den Rauch in die Glocke einlassen kann. Je länger die Flüssigkeit mit dem Rauch im Kontakt bleibt, um so intensiver wird der Geschmack; 3-5 Minuten sollten es schon sein. Der Shaker bietet hier den Vorteil, dass sich der Cocktail durch das Schütteln richtiggehend mit dem Rauch vermischen lässt. Auch Siphons werden gerne dazu benutzt ein noch intensiveres Raucharoma zu erzeugen; der darin erzeugte Überdruck ermöglicht eine besonders kräftige Infusion.

Smoked Condiments

Eine einfache aber effektive Möglichkeit, den Cocktail mit Raucharoma zu versetzen, ohne auf gefährliche Techniken oder spezielles Equipment zurückgreifen zu müssen, ist nicht zuletzt das Räuchern einzelner Zutaten. Dies hat zudem den Vorteil, dass gar nicht mehr in der Bar selbst mit Rauch hantiert werden muss, sondern man stattdessen auf Vorrat arbeiten kann. Außerdem kommt endlich wieder der häusliche Grill oder Smoker zum Einsatz. Sehr einfach und effizient: Vorbereitete Eiswürfel auf einem Rost über ein feuerfestes Blech legen und im Smoker wieder schmelzen lassen. Das so gewonnene Rauchwasser kann anschließen wieder in Eiswürfelformen abgefüllt und gefroren werden. Selbstverständlich eignen sich auch frische oder getrocknete Früchte zum Räuchern; diese werden dann in den zu servierenden Cocktail gegeben.

Einmachglas mit Eiswürfeln und Rauch

Rinsing

Wer nur die Ahnung von Raucharoma erzeugen möchte, ohne den Cocktail geschmacklich zu sehr zu prägen, kann das Gästeglas selbst anräuchern.
Mit einem handelsüblichen Brenner (z. B. für Crème brûlée) können Sie als Alternative zur Smoking Gun auf einem feuerfesten Untergrund (bspw. einem Serviertablett aus Edelstahl; Alufolie tut es auch, schützt jedoch die Fläche darunter nicht vor Spuren!) kleine Mengen (!) an Hölzern, Gräsern und / oder Gewürzen anzünden und abbrennen lassen. Oder Sie halten mit einer feuerfesten Zange ein Stück Holz über eine offene Flamme, bis dieses anfängt zu brennen und legen es anschließend auf einen feuerfesten Untergrund. Stürzen Sie nun ein Glas umgedreht auf die kontrollierte Brandstelle. Die Flamme erlischt und es bildet sich Rauch im Glas. Der Abbrennvorgang lässt sich etwas verzögern indem das umgedrehte Glas auf einer improvisierten, feuerfesten Erhöhung (z.B. zwei Metallstäben) ruht, damit Luft zwischen Glas und Brennmaterial zirkulieren kann.

Und um nochmal auf den Smoker Ihres Nachbarn zurückzukommen: Ihr Whisky-Glas einfach auf den Grill zu stellen und abzuwarten, zählt nicht zu den erfolgreichen Smoking-Methoden und kann lebensgefährlich sein.

Viel Spaß beim Räuchern wünscht

Ihr Barstuff-Team

Eiswürfel – das unterschätzte Cocktail-Accessoire

Katgeorien Blog |Veröffentlicht am

In unserer Eiswürfelkunde haben wir Ihnen bereits einen Überblick über die verschiedenen Eis-Typen und die Grundlagen der Getränkekühlung gegeben. Doch jeder gute Barkeeper weiß: Es gibt immer etwas dazuzulernen! Wie der professionelle Umgang mit Eis im Barbereich aussieht, was man dabei auch mal anders machen kann und wie Sie selbst mit Hausmitteln klare Eiswürfel hinbekommen, möchten wir Ihnen gern in diesem Artikel erläutern.

Eiswürfel mit Kräutern

Klare Eiswürfel für den Hausgebrauch

Eiswürfel, die mit herkömmlichen Verfahren im Eisschrank hergestellt werden, sind eigentlich immer trüb. Das rührt daher, dass das Eis relativ schnell von außen nach innen gefriert. Dabei werden auch im Wasser befindliche Gase eingeschlossen, welche kleine Bläschen bilden. Zum anderen enstehen Risse bzw. „Platzer“ im Eis, da die später gefrierenden Eisschichten weiter unten das bestehende Eis sprengen.

Um auch zu Hause glasklares Eis herzustellen, muss man daher in erster Linie die Gefrierrichtung ändern. Das lässt sich am Einfachsten bewerkstelligen, indem man eine größere Menge Wasser in eine isolierte Kühlbox gibt und diese ins Gefrierfach stellt – jedoch ohne den Deckel! Das Eis friert dadurch von oben nach unten durch – die Trübungen betreffen somit nur etwa das letzte Viertel des Eisblocks. Daher können Sie die Box auch bereits aus dem Kühlschrank nehmen sobald das Wasser zu etwa 75% durchgefroren ist. Die nicht durchgefrorenen Reste können Sie einfach entfernen und aus dem übriggebliebenen Eisblock mit Hilfe von Messer und Hammer Ihre eigenen, kristallklaren Eiswürfel formen!

Die professionelle Tour – Eisbereiter und die richtige Handhabe

In der professionellen Bar wird das Eis aufgrund des hohen Bedarfs oftmals mithilfe von Eisbereitern hergestellt. Diese sind bei einem hohen Durchlauf an Zu- und Abwasser angeschlossen. Der Barkeeper entnimmt das Eis grundsätzlich nur mithilfe einer Eisschaufel oder Eiszange, so wie es die Hygieneverordnung vorschreibt. Zusammengefrorenes Eis kann mithilfe eines Eispickels wieder getrennt bzw. zerkleinert werden. Crushed Ice wird – sofern keine spezielle Maschine vorhanden ist oder es nicht direkt vom Händler als solches bezogen wird – gewonnen, indem Eiswürfel oder größere Eisstücke in einem (meist elektrisch betriebenen) Eiscrusher zerkleinert werden.

Lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Eisbereiters jedoch nicht, ist es auch eine Möglichkeit das Eis von einem professionellen Händler zu beziehen. Auch wir bieten einen solchen Eis-Lieferservice für Berliner Gewerbetreibende an.

Sonderformen wie die bspw. unter Whiskytrinkern sehr beliebten Eiskugeln werden jedoch auch in professionellen Bars meistens in Eigenregie mithilfe von Eisformen produziert. Einige besonders ambitionierte Barkeeper stellen Eiswürfel oder -kugeln zudem von Hand aus großen Eisblöcken her – mithilfe gängiger Werkzeuge wie Eispickel und Hammer.

bunte Eiswürfel

Eiswürfel – Ideen für Ihre Cocktails

Dass Eiswürfel inzwischen mehr als nur eine funktionale Kühlmethode sind, beweisen die neuesten Trends, wie man sie in diversen Bilderblogs bewundern kann. Wir stellen ein paar der frischesten Ideen vor:

  • Blüten, Kräuter, Beeren: Das kann jeder Zuhause nachmachen. Geben Sie vor dem Befüllen einfach ein paar Zutaten in die Eiswürfelform! Maracuja- oder Granatapfelkerne sind dabei nur ein beliebtes Beispiel, die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Je farbenfroher und geschmacksintensiver, desto interessanter. Vor allem in Limos, aber auch Sekt-Cocktails oder einfach nur klarem Wasser machen sich solche optisch und geschmacklich angereicherten Eiswürfel gut.

Kräuter Eiswürfel Schnitt mit Frost

  • Der Drink als Eiswürfel: Um z.B. Eiskaffee oder Eistees nicht zu verwässern, macht man zusätzlich Eiswürfel aus dem Getränk selbst. Das funktioniert auch prächtig mit den meisten anderen alkoholfreien Drinks.
  • Light-Cubes: Ja – es gibt tatsächlich einfache LED-Elemente zu kaufen, die man bspw. in Eiswürfeln einfrieren kann. Aber wir haben eine schnellere, umweltfreundliche und mehr als konkurrenzfähige Idee: Machen Sie Eiswürfel einfach aus Tonic Water! Unter Schwarzlicht ein super Effekt.
  • Gefüllte Eiskugeln: Eher etwas für Fortgeschrittene. Diese Idee macht sich zunutze, dass Eis im Gefrierfach von außen nach innen gefriert (s oben). Die Eisformen werden aus dem Gefrierschrank genommen, bevor sie komplett durchgefroren sind und anschließend aufgebohrt. So lassen sich – je nach gewünschtem Effekt – weitere Zutaten (Spirituosen, Säfte..) einfüllen. Danach werden die Kugeln mit einem kleinen Stückchen Eis und etwas Wasser kurz wieder zugefroren. Der Effekt, dass der Inhalt der Kugel entweder zeitversetzt durch das Schmelzen oder durch das Zerstören der Kugel seitens des Gastes freigelassen wird, verfehlt niemals seine Wirkung.
  • Verrückte Formen: Herzen, Würfel und Sternchen? Schnee von gestern! Im Internet finden Sie inzwischen aufwändige Eiswürfelformen in Form von Tieren, komplexen Objekten oder ikonischen Filmfiguren.
  • Eingefrorenes Spielzeug: Gesehen und für gut befunden: Eher grobschlächtig in Eis eingefrorene Objekte, wie man sie aus dem Ü-Ei kennt. Ja, das geht – und schwimmt bspw. besonders schön in einem Campari.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht

Ihr Barstuff-Team