Neu eingetroffen: Nachtmanns elegante Palais-Trinkgläser!

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Die Palais Serie der bayrischen Kristallglasexperten von Nachtmann ist ab jetzt in unserem Online-Shop verfügbar und wartet mit ein paar echten Neuheiten auf Sie! Mit ihren kunstvollen Verzierungen reihen sich die Gläser bestens in die Nachtmann-Produktpalette ein und sind damit eine ideale Ergänzung bspw. zu anderen Glasserien mit Schliffdekor, wie den Trinkgläsern Imperial- und Noblesse-Serien.

Die opulente Schliffdekoration betont die besondere Brillanz des edlen Kristallglases, wodurch die Palais-Gläser ihrem herrschaftlich anmutenden Namen auch gerecht werden! Besonders hervorzuheben ist dabei die elegante Cocktailschale, welche mit ihrem flachen, ausladend gearbeiteten Kelch sofort schickes oldschool-Flair verbreitet. Servieren Sie darin bspw. einen ausdekorierten Manhattan und beobachten Sie, wie schon die Erscheinung des Drinks für Begeisterung sorgt! Eine etwas kleinere Likörschale in ansonsten identischem Design ist ebenfalls erhältlich, was das Gesamtbild beim Servieren verschiedener Alkoholika schön abrundet. Weitere Neuzugänge aus diesem Jahr sind neben dem großen Rotweinkelch ein DOF- sowie ein größeres Highball-Glas für Longdrinks. Auch ein Single Old Fashioned Glas finden Sie bei uns im Shop.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesen schicken Neuheiten aus dem Hause Nachtmann. Der nächste Anlass kommt bestimmt, und mit diesen kunstvoll gearbeiteten Gläsern können Sie dabei nur glänzen!

Zesten – Cocktails aufpeppen mit Fruchtschale

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Wer Früchte für den Verzehr einkauft, betrachtet die Schale dabei mit größter Wahrscheinlichkeit lediglich als Hindernis auf dem Weg zum leckeren Fruchtfleisch. Hinter der Cocktailbar allerdings sind Stücke der Schale von Zitrusfrüchten (‚Zesten‘) wie Zitronen, Limetten oder Orangen eine wichtige Zutat – einerseits als Garnitur und optisches Schmankerl, andererseits auch als Zutat, welche Drinks spezielle geschmackliche Noten verleiht! Die Poren der Fruchtschale enthalten nämlich etherische Öle und verschiedene Aromastoffe, welche Ihrem Cocktail den entscheidenen Kick verleihen können. Im richtigen Maß versteht sich.
Die Einsatzmöglichkeiten und Methoden zur Präparation sind dabei Vielfältig, weswegen wir aufstrebenden Barkeeper_innen im Folgenden einen Überblick verschaffen möchten!

Zestenreißer

Schritt 1 – Zesten schneiden

Zesten lassen sich in verschiedenen Größen und Formen schneiden und zubereiten.
Wichtige Grundvoraussetzung für das Zuschneiden sind dabei die richtigen Tools!

Sparschäler sind eine gute Möglichkeit, mehr oder weniger breite Scheiben zuzuschneiden ohne dabei einen Schnitt in den Finger zu riskieren.
Barmesser gehören ohnehin zum Standardreportoire jeder Cocktailbar. Sie sind eine gute Wahl, um feinere Schneidarbeiten zu erledigen. Falls Sie keinen Sparschäler zur Hand haben sollten, ist ein Messer das Tool der Wahl, um Zesten aus der Fruchtschale zu schneiden.
Fadenschneider (auch Zestenreißer bzw. Zester) sind, wie der Name schon sagt, die optimalen Werkzeuge um dünne Streifen bzw. Fäden aus der Fruchtschale herauszuschneiden.
Zick-Zack Scheren und Stanzformen (idealerweise qualitative Metallformen verwenden!) sind sinnvolle Ergänzungen zu diesen Tools – mit ihnen lassen sich die zugeschnittenen Zesten ohne viel Aufwand in kreative Formen bringen!

‚Normale‘ Zesten werden einfach mit Sparschälern oder Messern aus der Schale geschnitten. Für spezielle Formen können größere Zesten anschließend mit Stanzformen oder Bastelscheren bearbeitet werden. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Dünne, spaghettiartige Fäden lassen sich am besten mit einem Fadenschneider zubereiten. Diese eignen sich sehr gut um sie auf die Schaumkrone eines Cocktails zu legen oder über den Glasrand in den Drink hängen zu lassen.

Für längere und dickere Spiralen wie beispielsweise im Horse’s Neck oben ansetzen und ein zusammenhängendes Schalenstück von oben nach unten rund um die Frucht herausschneiden. Manche Barkeeper ‚wickeln‘ lange Zesten auch vor der Verwendung um einen Barlöffel, Strohhalm oder ähnliches. Eine weitere interessante Zestenform entsteht, wenn ein Streifen Fruchtschale an beiden Enden fixiert und ein paar mal in entgegengesetzte Richtungen verdreht wird.

Die wichtigste Regel beim Zuschneiden von Zesten ist, nicht zu tief zu schneiden!
Ziel ist es, möglichst nur die äußerste, farbige Schicht der Schale abzutragen. Die weiße Haut darunter, ‚Mesokarp‘ oder ‚Albedo‘ genannt, gilt es aufgrund ihres Bitterstoffgehalts zu vermeiden.

Darüber hinaus möchten wir Ihnen unbedingt ans Herz legen, ausschließlich ungewachste Biofrüchte für die Zubereitung von Zesten zu verwenden! Behandelte Fruchtschale ist nicht nur potenziell gesundheitsschädlich, sondern verdirbt auch den Geschmack. Außerdem sollten die Früchte vorher heiß abgewaschen und bspw. mit einem Handtuch abgetrocknet werden.

Schritt 2 – Twist, flambierter Twist & Glasrand

Auch, wenn der englische Begriff für Zesten ebenfalls ‚zest‘ lautet, werden gerade größere Zestenstücke für Drinks im englischsprachigen Raum häufig als ‚Twist‘ bezeichnet. Dieser Name rührt daher, dass die Zeste bevor sie ihren Weg ins Gästeglas findet zunächst über den Drink gehalten und dabei an beiden Enden in unterschiedliche Richtungen gedreht werden kann. Dadurch werden die etherischen Öle aus den Poren der Schale ins Glas gedrückt. Anschließend können Sie die Zeste noch mit der Schale nach unten über den Glasrand legen und so im Kreis um das Glas herum ziehen, um auch den Rand leicht mit Ölen zu benetzen. Danach kann die Zeste schließlich in den Drink gegeben werden.

Eine besonders imposante Abwandlung dieser Technik ist das Flambieren. Dabei wird die Zeste nicht gedreht, sondern zunächst an den Rändern und mit der Außenseite der Schale zum Drink festgehalten. Im nächsten Schritt wird ein Streichholz entzündet und vor die Schale gehalten, um diese ein wenig anzuwärmen. Die Schale wird nun durch zusammendrücken der Finger nach außen gebogen, wobei das herausspritzende Öl durch die Flamme entzündet wird, bevor es den Cocktail erreicht. Dabei idealerweise warten, bis die Spitze mit dem Schwefel abgebrannt ist, um eine geschmackliche Trübung zu vermeiden! Anschließend kann die Zeste wie oben beschrieben am Glasrand entlanggezogen und in den Drink gegeben werden. Neben der besonderen geschmacklichen Note des Flambierens ist diese Technik schon wegen ihres bloßen Show-Effekts interessant!

Noch ein Profi-Tipp zum Abschluss: Wenn Sie es Ihren Gästen zuliebe gern vermeiden möchten, die Zesten mit bloßen Händen anzufassen, können Sie dies einfach durch die Verwendung von Pinzetten oder auch Eiszangen vermeiden! Zweitere sind dabei auch das ideale Tool, um längere Zesten zu verdrehen – einfach zwei Eiszangen nehmen, die Zeste an beiden Enden greifen und im Handinneren in entgegengesetzte Richtungen drehen.

Wir hoffen, dass wir Sie mit dieser kleinen Einleitung zum Thema Zesten inspirieren konnten! Wie Sie sehen gehören Fruchtschalen keineswegs in den Abfall, sondern sind großartiges Handwerkszeug für Barkeeper.

Bunte Zuckerränder einfach selber machen!

Der perfekte Zuckerrand – farblich abgestimmt
auf Ihren Cocktail!

Zuckerrand

© wollertz / Fotolia

Ein Zuckerrand am Cocktailglas wirkt sich zwar auch geschmacklich aus, rundet Ihre Drinks jedoch vor allem optisch ab. Gerade bei Cocktails mit auffälligen oder exotischen Farben macht es dabei viel her, wenn auch der Zuckerrand passend zum Inhalt gefärbt ist – oder sich als Akzent abhebt! Ein Swimming Pool mit blauem Zuckerrand zum Beispiel?!

Gefärbter Zucker ist zwar als Fertigprodukt im Handel erhältlich, die Herstellung in Heimarbeit spart jedoch Geld, SIE können die Farbe bestimmen und bleiben zudem flexibel, wenn Sie die Zutaten erst einmal im Haus haben. Der gefärbte Zucker aus dem Laden hat zudem keinen Geschmack und verliert mit etwas Pech durch das Anfeuchten auch noch seine Farbe!

Das Färben des Zuckers sowie das Anbringen am Glasrand lassen sich mit verschiedenen Zutaten einfach selbst besorgen – die nötigen Informationen möchten wir Ihnen im Folgenden zur Verfügung stellen.

Färben mit Cocktailzutaten (Likören, Barsirup etc.)

Eine Möglichkeit bunte Zuckerränder zeitsparend und ohne besondere Extras direkt an der Bar zu zaubern sollten gut ausgerüstete Barkeeper ohnehin zur Hand haben! Die Grundzutat ist ganz normaler Zucker – grober, weißer Kristallzucker ist hierfür am besten geeignet, da er die Farbe gut und gleichmäßig aufnimmt und sich nicht so schnell auflöst. Anstatt diesen vorher in einem zusätzlichen Arbeitschritt einzufärben, wird der Glasrand mit bunten Cocktailzutaten wie Likören oder Barsirup befeuchtet, die den Zucker am Glas halten und ihm gleichzeitig seine Färbung verleihen!

Bleiben wir beim Beispiel Swimming Pool – der Likör ‚Blue Curaçao‘, welcher ohnehin Teil des Cocktailrezepts ist, eignet sich auch bestens zum Einfärben Ihres blauen Zuckerrandes! Einfach das Gästeglas mit dem Glasrand zuerst ca. ½ cm in den Blue Curaçao Likör tauchen und anschließend in den Zuckerrimmer stecken. Ein paar Mal drehen – und fertig! Der zuckerhaltige Likör ist klebrig und erlaubt das Präparieren sauberer Zuckerränder; zudem färbt er den Zucker von innen heraus ein, da dieser den Likör aufsaugt.

Auch Barsirup eignet sich aufgrund seines Zuckergehalts bestens für das Fixieren von Zuckerrändern – und ist in so vielen verschiedenen Farben erhältlich, dass sich die Auswahl individuell an jeden Cocktail anpassen lässt! Ist sie zusätzlich gechmacklich abgestimmt, lassen sich bei Ihren Gästen Wow-Momente der besonderen Art hervorrufen. Und das Beste: Barsirup ist gut haltbar und an den meisten Cocktailbars zur Genüge vorhanden!

Ein paar Beispiele gefällig? Kiwi-Sirup sorgt für eine grüne Färbung, Grenadine-Sirup ist dagegen ein idealer Kandidat für rote Zuckerränder. Auch hier hilft nur Ausprobieren, um zu sehen, welche Zutaten sich schlussendlich eignen. Unser gesamtes Sortiment an Barsirup finden Sie hier im Online-Shop.

Färben mit Lebensmittelfarbe

Eine andere Methode ist es, den Zucker vorher mit Lebensmittelfarbe einzufärben. Durch die große Bandbreite an verfügbaren Farben sowie die Möglichkeit der Kombination bietet Ihnen diese Methode die wohl größtmögliche Kontrolle über die Farbe Ihres Zuckers. Zudem ist Lebensmittelfarbe geschmacksneutral und färbt den Zucker (und damit Ihren Cocktail) nur farblich, nicht auch noch geschmacklich.
Allerdings ist hierfür ein zusätzlicher Arbeitsschritt erforderlich – zudem ist es nicht einfach, den Zucker gleichmäßig zu färben und dabei vor dem Verklumpen zu bewahren.

Für das ‚Einarbeiten‘ der Farbe in den Zucker finden sich verschiedenste Strategien. Alle beginnen mit dem Aufträufeln der Farbe auf den Zucker – doch während manche Barkeeper dies einfach mit Besteck in einer Küchenschüssel erledigen, schütteln oder kneten andere das Gemisch in einer Vorratsdose oder einem Frischhaltebeutel.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden – Sie sollten dabei wie bereits erwähnt darauf achten, dass die Farbe am Ende gleichmäßig verteilt ist und größere Farbklumpen gegebenenfalls von Hand beseitigen. Da das Gemisch beim Färben Feuchtigkeit aufnimmt, ist es zudem wichtig, den Zucker vor der Anwendung einige Stunden bis zu einem ganzen Tag trocknen zu lassen und dabei von Klumpen zu befreien.

Da manche Farben schwächer konzentriert sind, andere jedoch als ergiebiges Konzentrat verkauft werden, variiert die benötigte Menge stark. Fangen Sie am besten mit wenig Farbe an und träufeln Sie bei Bedarf etwas nach, bis Sie ein Gefühl für die Zutaten und Ihre Dosierung entwickeln. Das Mischen verschiedener Lebensmittelfarben ermöglicht dabei sehr dataillierte Eigenkreationen!

Zuckerränder präparieren

Zum Einfeuchten des Glasrandes gibt es verschiedene Methoden. Eine der wohl bekanntesten ist es, ein Stück Limette oder Zitrone anzuschneiden. Dieses wird anschließend mit der Kerbe auf den Glasrand gesetzt und im Kreis an diesem entlanggezogen, um ihn von innen wie von außen ausreichend mit Saft anzufeuchten. Anschließend wird das Glas umgedreht, in den vorbereiteten Zucker gesteckt und ein paarmal gedreht – fertig! Als Alternative zu frischem Zitrussaft greifen einige Barkeeper auf den allseits beliebten Rose’s Lime Juice zurück, welcher ansonsten bspw. für Gimlets und andere Cocktails verwendet wird zurück und deswegen in vielen Bars ständig vorrätig ist. Sein Zuckergehalt sorgt für ansehnliche Zuckerränder.

Andere Bartender schwören dagegen auf Eiweiß, um ihre Zuckerränder zu kreieren – auch diese Variante ermöglicht feste und gleichmäßige Zuckerränder, mit einem ganz eigenen Geschmack. Einfach das Eiweiß in eine Seperate Schüssel geben und den Glasrand wie bereits beschrieben erst eintauchen und danach im Zucker drehen.
Wem die Verwendung von frischem Eiweiß (hygenische) Bedenken bereitet oder zu umständlich ist, der kann es auch mit haltbarem Egg White Sirup von Giffard probieren! Dieser enthält Eiweiß und Zucker, außerdem kann er auch nach dem Öffnen problemlos für längere Zeit gelagert werden.

Rimmer – Bar-Tools für den perfekten Zuckerrand!

Wer sich ein wenig Arbeit sparen will, dem können wir abschließend noch die Anschaffung eines sogenannten Rimmers empfehlen. Er besteht aus Schalen für Zucker und Salz sowie einer weiteren Schale mit einem Schwamm, die ein besonders sauberes und gleichmäßiges Anfeuchten des Glasrands erlaubt!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht

Ihr Barstuff.de-Team

Neu im Shop: Spiegelau Perfect Serve Collection

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Die PSC (kurz für Perfect Serve Collection) der Firma Spiegelau ist ein besonders interessanter Neuzugang in unserem Shop, den wir zur Einführung gern einmal für Sie beleuchten möchten!

Enstanden ist die Serie des renommierten Traditionsunternehmens in Kooperation mit der Barlegende Stephan Hinz, welcher sich als Barkeeper bereits im Jahr 2010 die beiden Titel Deutscher Cocktail-Meister & Mixologe des Jahres verdiente und seitdem u.a. als Unternehmer, Barbesitzer und Buchautor eine feste Größe in der Szene ist.

Hinz war bei seiner Arbeit als Barkeeper nie wirklich mit dem bestehenden Angebot an Glaswaren zufrieden, da er stets verschiedene Kollektionen kombinieren musste, um alle Gläser optimal an seine Bedürfnisse anzupassen – was wiederum ein gut abgerundetes Gesamtbild unmöglich machte. Neben den praktischen Anforderungen an die Gläser hatte er daher also auch den Anspruch, diesen mit einer ansprechenden Gesamtästhetik zu vereinen.

Kein Wunder also, dass das Ergebnis sich sehen lassen kann! Alle Gläser passen wunderbar zusammen, da sich die einzigartige Schliffdekoration wie ein roter Faden durch die Kollektion zieht. Die Stielgläser bewahren dabei eine zurückhaltende Eleganz, in dem das Muster hier am Glasboden eingearbeitet ist – ein wahrer Kunstgriff!
Doch natürlich sind die Gläser nicht bloß äußerlich aufeinander abgestimmt – auch Größe und Volumen jedes Glases wurden mit bedacht ausgewählt, um die PSC zu einem Allrounder zu machen, der seinen Namen auch wirklich verdient hat. Alle Stücke der Serie sind höchst praxistauglich, bezahlbar und strahlen eine zeitlose Ästhetik aus, was diese Kollektion in Verbindung mit ihrer Vielseitigkeit zu einer unschlagbaren Gesamtlösung für den erfahrenen und individualistischen Barkeeper macht. Natürlich sind die Produkte jedoch auch einzeln erhältlich und komplementieren ihr bestehendes Gläsersortiment.

Die Vorteile noch einmal im Überblick:

  • perfekt ausbalancierte Glasgrößen und -volumina
  • zeitlose Optik mit besonders schöner Schliffdekoration
  • einzigartige Lichtbrechung und Brillanz
  • kratzresistent, robust und spülmaschinenfest
  • Gläsergrößen auf die Benutzung mit gängigen Glas-Frostern zugeschnitten

Wir gratulieren Stephan Hinz und Spiegelau zu dieser gelungenen Zusammenarbeit und wünschen allen Barkeeper_innen viel Spaß mit dieser praktischen und ästhetischen Glaskollektion!

Tikis – Sonnenschein & Exotik!

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Über kultige Tiki-Becher stolpert man im Nachtleben immer wieder. Kein Wunder, verfügen diese Trinkbecher aus Keramik oder Glas neben schönen Farben auch noch über besonders einprägsame Verzierungen, viele sogar über ihr ganz eigenes Gesicht.
Und mehr noch: Tikis gibt es in den ausgefallensten Formen! Doch trotzdem ist mehr an ihnen dran als diese bloßen Äußerlichkeiten – Tikis haben ihre eigene, kulturelle Geschichte!

Tiki Becher‚Tiki‘ war eine bedeutende popkulturelle Strömung mit Ursprung in den USA der 1930er-Jahre. Dabei bedienten sich zunächst vor allem Restaurants und Bars an Einflüssen der polynesischen (Insel-)Kultur, wobei die Inselkette Hawaii als eine Art ‚Schnittstelle‘ funktionierte. Das Ergebnis waren exotische Gerichte und Cocktails wie der Mai Tai, der bis heute als ein Sinnbild der Tiki-Kultur gilt.

Obwohl es sich tatsächlich um eine rein amerikanische Entwicklung handelt, die nur vage auf einem verklärten Bild der polynesischen Einflüsse aufbaut, entwickelte sich ‚Tiki‘ nach dem 2. Weltkrieg zu einer gewaltigen Strömung. Die Flucht in die romantisierte Vorstellung einer exotischen Inselkultur hatte so einen großen Reiz, dass während des Booms von den 50er- bis zu den frühen 70er-Jahren über ganz Amerika hinweg Clubs, Bowlingbahnen und sogar Einkaufs- und Hotelkomplexe (!) mit Tiki-Thematik entstanden. Von Kunst, Literatur und Musik bis zur Architektur und Inneneinrichtung der damaligen Zeit schlugen sich die Einflüsse nieder. Denken Sie an exotische Rhythmen & Bambusverkleidungen; Palmdeko & Hula-Mädchen.

Kultobjekt Tiki-Becher

TikibecherZu den wichtigsten Memorabilien jener Zeiten zählen auch die ikonischen Tiki-Becher. Sie fallen sofort durch ihre ausgefallenen Formen und Farben auf. Die Verzierungen sind häufig polynesischen Götzenfiguren nachempfunden, zeigen aber auch nicht selten mehr oder weniger kitschige Alltagsmotive. Tiki-Bars servierten etwa ab Mitte der 50er-Jahre in der Regel zumindest einen speziellen Drink in solchen Bechern. Diese waren meist mit Namen und Adresse des Etablissements graviert. Trotz des Vorhandenseins von Massenware hatten wichtige Treffpunkte nicht selten ihre eigenen, persönlichen Tikis. Diese stellten die perfekte Symbiose aus Mystik und Kitsch, Einzigartigkeit und ‚Trash‘ dar – und entwickelten sich zu begehrten Kult- und Sammlerobjekten.
Erst durch ein langsames Revival Mitte der 90er-Jahre sind wir an den glücklichen Punkt gekommen, Ihnen solche Ikonen auch für Ihr Sortiment anbieten zu können!

Diese schönen Neuzugänge aus unserem Shop sind mehr als nur Becher – sie verkörpern ein ganz besonderes Lebensgefühl! Nicht zuletzt deswegen sind sie eine tolle Möglichkeit zur Identitätsstiftung und verleihen besonderen Drinks, Orten oder Momenten einen ganz individuellen Touch.

Wir wünschen ‚positive Vibes‘ und viel Spaß bei der Jagd auf kultige Tiki-Becher!